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Spur N  -  Schulprojekt   1:160   /   Schattenbahnhof steuern

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 Schattenbahnhof und analoge Steuerung             (Großbild mit Klick auf Bild /Foto)

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Idee: Kostengünstige und einfach zu realisierende Möglichkeiten von analoger Steuerung von  Schattenbahnhöfen plus Besetztmeldung von Gleisen bzw. Blöcken, Steuerung der notwendigen Weichen wie auch leicht verständlichen elektrischen Grundlagen vorzustellen.

Abb.1 Beispiel Anlage mit Schattenbahnhof unter der Hauptebene aus einem Bausatz der Fa. "SPUR N Teile.de"

Wozu Schattenbahnhöfe ?

Schattenbahnhöfe bieten die Möglichkeit in einem verdeckten Bereich ("quasi im Schatten") unter oder auf der Hauptebene (Hauptplatte) der Anlage -  Züge zu parken, die nacheinander im sichtbaren Teil der Anlage präsentiert werden können. Damit kann das Geschehen auf der Anlage interessanter gestaltet werden, besonders wenn auf der Hauptplatte nur ein oder zwei Züge gleichzeitig fahren können aber dann überraschend neue Züge auftauchen.

Auf der Hauptebene (Hauptplatte) der Anlage können unter Terassenkonstruktionen oder unter Gebirgslandschaften, die genügend Raum bieten,  oder hinter Trennwänden mit Hintergrund-Tapete Schattenbahnhöfe angelegt werden. Häufig werden sie jedoch unter der Hauptebene der Anlage in gleicher Größe mit Auf- und Abfahrten angelegt. Damit steht sehr viel Raum für viele Züge zur Verfügung  (siehe auch Abb.1).

Auf dieser Seite werden einfache Steuerungen für einen analogen Betrieb vorgestellt, die sich nicht für eine digitale Steuerung der Anlage eignen. Vorteil ist jedoch, dass sie kostengünstig mit einfachen Bauteilen realisiert werden können.
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> Weichensteuerung mit Diodenmatrix

> Alternativen und Erweiterungen

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Elektrische Grundlagen für die analoge Steuerung des Gleises mit einfacher Besetztmeldung

 

Eine Besetzt-Meldung der Gleise des Schattenbahnhofs am Schaltpult oder evtl. auch auf der Anlage ist notwendig, da diese Gleise normalerweise verdeckt und nicht ohne weiteres einsehbar sind. Hier eine einfache Lösung:

 

Durch die 2 Trennstellen (T) des Haltebereichs (siehe Abb. 2.1 + Abb. 2.2) wird der Strom zum Minus vom Trafo im Stromkreis unterbrochen. Die Minus-Schiene im Haltebereich führt nun keinen Strom. Ohne Schalter (S) würde eine Lok, die in den Haltebereich einfährt (siehe Abb 2.2), stehen bleiben und nicht wieder gestartet werden können, da der Strom von der Plus-Schiene (+) über den Lok-Motor (M) zur Minus-Schiene (- )  und dann zum Trafo zurückfließen muss, so dass es einen geschlossenen Stromkreis ergibt (siehe Abb. 2.1).

Durch Verbindung der Minus - Schiene (-)  im  Haltebereich über einem Stromverbinder mit angelöteter Leitung (siehe Abb.2.4 oder

   Abb. 2.1   Stromkreis mit Lok-Motor und Besetzmeldung

 

 

 

 

 

 

 

 

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Abb. 2.2 Gleisansicht vom Stromkreis mit

                Besetztmelder

Schienenverbinder) oder einer einfachen Lötstelle und Leitung zu einem3-Pol-Wechselschalter mit 2 Strompfaden (siehe Abb. 2.3) kann der Stromkreis zum Minus auf zwei an deren Wegen geschlossen werden, und die Lok könnte wieder anfahren.

In beiden Schalterstellungen des Wechselschalters fließt nun Strom im Stromkreis,

und dabei auch durch die Lok, aber nur wenn der Wechselschalter zum Anschluss 2 von Strompfad 2 geschaltet ist, fährt die Lok los und die Leuchtdiode (LED

D) leuchtet nicht, während  in der anderen Schalterstellung (zum Strompfad 1) die LED (D) bei Einfahrt der Lok in den Haltebereich aufleuchtet, die Lok jedoch stehen bleibt.

Die LED leuchtet dann solange bis der Schalter wieder in die Position 2 geschaltet wird oder keine Lok im Haltebereich steht.

Das heißt die rote LED zeigt an, wenn das Gleis (oder Block) von einem Zug besetzt ist.

Das gilt allerdings nur im Haltebereich und nur für Loks,  nicht für Wagen.

 

Schalter und LED können dann im Schaltpult entsprechend zugehörig positioniert werden.

 

 

Aber warum fährt die Lok nicht, wenn der Schalter auf Schalterposition 1 steht, obwohl dort Strom fließt und die rote LED leuchtet?

Es ist offensichtlich, dass der Widerstand (R) mit 560 Ohm und die LED (D) im Strompfad 1 die Ursache dafür sein müssen, wohingegen im Strompfad 2 dem Strom kein Hindernis im Wege steht.

Da durch eine rote LED maximal 20mA Strom fließen darf, und sie an ca. 2V Spannung betrieben werden muss, und vom Trafo (je nach Stellung des Fahrreglers am Trafo) maximal 10V mehr kommen können, als sie selbst braucht, muss ein  Vorwiderstand von 560 Ohm davor geschaltet werden  (siehe auch LEDs anschließen). Diese 10 V oder die Spannung größer 2V werden dann von diesem Widerstand aufgesaugt.

Die Rechnung dazu:     U : I = R  -->  10 V :  0,02 A  = 500 Ohm,    (20mA = 0,02 A)

Abb. 2.3

3-Pol-Schalter / Wechselschalter*

_______________________

* (10 Stück ca. 10,- EUR)

Abb. 2.4 Gleisverboinder

 mit Anschlussleitung

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Da Widerstände nur mit bestimmten Werten und + / - Toleranzen geliefert werden können, ist 560 Ohm der nächstliegende sichere Wert.

Das bedeutet, dass im Strompfad 1 maximal nur 20 mA fließen, natürlich auch durch die Loks.

20mA Strom ist aber zuwenig für das Anfahren vieler analogen Loks, zumal sie wahrscheinlich auch noch einige Wagen zu ziehen haben. Messungen mit unseren gebrauchten Loks ergaben einen Anfahrstrom von 60-150mA - je nach Alter,  Zustand und Belastung (z.B. mit Wagen) der Loks. Dieser Strom kann  jedoch ohne Hindernisse im Strompfad 2 zurück zum Trafo fließen, so dass die Loks hier damit anfahren können, wenn der Schaltkontakt des Wechselschalters auf Strompfad 2 gestellt wird.

Bei Loks, die einem Anfahrstrom von 20mA nahe kommen, könnte es jedoch mit einem HALT in Strompfad 1 Probleme geben.

Dann hilft vielleicht eine Erhöhung des Widerstandes vor der LED bis zu 1,5 kOhm.

  Tabelle 1. Testergebnisse mit 1kOhm Vorwiderstand vor roter LED:

Fahrspannung am Trafo

Strom durch LED, gerundet

Spannung an der LED
12 V 10 mA 2,3 V
10 V 8 mA 2,2 V
8 V 6 mA 2,1 V
6 V 4 mA 2,05 V
5 V 3 mA 2,0 V
4 V 2 mA 1,95 V
3V 1,2 mA 1,88 V
2 V LED leuchtet nur schwach oder gar nicht

 - ab 3 V Fahrspannung leuchtet die LED gut sichtbar

 - ab 8 V steigender Fahrspannung ergibt sich nur noch eine sehr 

   geringe Erhöhung der Lichtstärke der roten LED

Trotz eines Vorwiderstandes von 1kOhm begann bei unseren Tests die rote LED schon ab ungefähr 3,0 V Trafo-Spannung (= etwa ab 1. Viertel des Fahrreglers) zu leuchten,  natürlich noch nicht mit voller Lichtstärke aber gut sichtbar. D.h. der Trafo muss nicht auf 12V = Maximalgeschwindigkeit eingestellt werden, um die LED als Besetztmeldung leuchten zu lassen und der Widerstand vor der LED kann auch höher gewählt werden  (siehe dazu auch links Tabelle 1).

Das bedeutet eine niedrige Trafospannung  von ca. 4 - 5 V mit nur ca. 2 - 3 mA

Strom bringt die LED gut zum Leuchten, während ein Anfahren einer Lok mit  Wagen bei diesem Anfahrstrom im Strompfad 1 eher unwahrscheinlich ist zumal der Leitungswiderstand des Motordrahts der Lok noch dazu kommt..

 

Weiterhin zeigt die Praxis, dass 20 mA der höchstzulässige Strom durch eine LED ist, sie aber schon bei wesentlich kleineren Strömen gut sichtbar leuchtet.

 Für evtl. weitere Lösungen siehe unten "Alternativen ...")

 

 

 

 

 

 

 

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Schattenbahnhof mit 2 Gleisen und 2 Zügen

.

In diesem Beispiel stehen die  2 Blöcke für 2 längere Züge. Jeder Haltebereich in einem Block führt zu einem Wechselschalter einer Gleis- oder Blockbesetztschaltung wie in Abb. 2.1 + Abb. 2.2

 

Natürlich können die Blöcke umgekehrt auch für die entgegengesetzte Fahrtrichtung eingerichtet werden, wobei bei der elektrischen Steuerung und den Trennstellen und Haltebereichen auf die umgekehrte Polung in entgegengesetzter Richtung geachtet werden muss, so dass die Trennstellen immer im Minus ( - ) liegen.

Dabei ist es ratsam jedes Gleis oder jeden Block nur für eine Richtung zu nutzen und festzulegen und die Zufahrt in entgegengesetzter Richtung evtl. durch eine Trennstelle und Diode D* (1 N...) in festgelegter Richtung gleich vor der entsprechenden Ausfahrts-Weiche des Gleises / Blocks zu sperren (siehe Abb.3).

Abb. 3  Schattenbahnhof mit 2 Gleisen für 2 lange Züge

Die Weichen werden paarweise an eine Weichensteuerung mit Rückmeldung, wie in Abb. 5 (siehe unten und Weichenrückmeldung und am Wechselspannungseingang des Trafos angeschlossen.

In der Abb. 3 müssen die Weichenpaare über 4 Taster- Schalter für die entsprechenden Blöcke gesteuert.

 

 

Schattenbahnhof mit 4 Zügen auf 2 Gleisen

.

In Abb 4 wird eine Möglichkeit gezeigt 2 Blöcke pro Gleis  für kürzere Züge eines Schattenbahnhofs einzurichten.  Es werden jeweils 2 Haltebereiche gleichzeitig pro Gleis und über einen 6-Pin-Schalter gesteuert. Natürlich kann die Schaltung von Abb.4 mit weiteren Gleisen erweitert werden.

Wenn ein Gleis leer ist oder zum ersten Mal benutzt wird und der Schalter nicht auf "Start"(also Strompfad 2, s.o.) gestellt ist, und der 1. Zug in ein Gleis des Schattenbahnhofs  einfährt, wird er im hinteren Block anhalten und muss erneut gestartet werden, damit der vordere Block besetzt wird. Danach kann der nächste Zug in das Gleis einfahren und besetzt den 2. Block des Gleises.

Wenn dann der Zug im ersten Block mit einer Schalterbetätigung zum Strompfad 2  gestartet wird, rückt der 2. Zug im 2. Block automatisch nach und der Schalter kann dann nach dem Start beider Züge auf Strompfad 1 gestellt bleiben, so dass der nächste Zug, der in das Gleis einfährt, automatisch im hinteren Block/Haltebereich stehen bleibt.

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Abb. 4  Schattenbahnhof mit 4 Zügen auf 2 Gleisen

 

Zur Automatischen Zugnachführung bei 2 Blöcken pro Gleis

Damit der Zug im hinteren Block (z.B. B1.2) des Gleises den vorderen Block (z.B. B1.1) automatisch auffüllt, wenn hier der Zug mit dem 6-PIn-Schalter gestartet wird, und nicht auf den vorderen auffährt (da er gleichzeitig anfährt), ist es sinnvoll eine Schutzzone (S) bzw. Sicherheitsabstand zwischen den Zügen einzurichten. In die Stromleitung LF zum Minus vom Trafo wird eine normale Diode geschaltet, so dass ein zusätzlicher Langsamfahrtsbereich (LFB) entsteht, da ja die Fahrspannung durch eine Diode in Fahrtrichtung um ca. 0,7V verringert wird.  Es können in die LF-Leitung auch 2 Dioden hintereinander geschaltet werden, so dass die Fahrspannung um 1,4V verringert wird, falls der hintere Zug wesentlich schneller ist (siehe auch Steuern mit Dioden).

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Hier der Anschluss der Weichen zu Abb. 4:

                      Abb. 5 Weichensteuerung mit  2 Gleisen

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Schattenbahnhof mit 4 Gleisen und 4 Zügen

 

Die 4 Blöcke stehen für 4 längere Züge. Jeder Haltebereich in einem Block führt zu 4 Wechselschaltern einer Gleis- oder Blockbesetztschaltung wie in Abb. 2.1 + Abb. 2.2

Natürlich können pro Gleis auch 2 Blöcke eingerichtet werden wie in Abb.4 und mit 6-Pol-Schaltern betrieben werden.

 

Die Weichen werden paarweise an eine Weichensteuerung mit Rückmeldung, wie in Abb. 5 (siehe auch Weichenrückmeldung) und am Wechselspannungseingang des Trafos mit 14V~ angeschlossen.

 

Für die Weichensteuerung der 6 Weichen gibt es auch eine analoge Weichensteuerung mit Diodenmatrix  bei "www.1 zu 160.net" (siehe auch Abb.7), so das mit den Tastern als Schalter (hier 4 Stück) die einzelnen Fahrstraßen (= Gleise des Schattenbahnhofs) angewählt werden können, wobei automatisch mit einem Schaltimpuls die entsprechenden Weichen gestellt werden.

Wird z.B. Gleis 3 - hier auch Block 3 - von Abb. 6 angewählt, dann werden die Weichen W1 - W4 auf geradeaus (=grün) und die Weichen W5 + W6 auf Abbiegen (enger Bogen = rot) gestellt

Abb. 6  Schattenbahnhof mit 4 Gleisen und Blocks für 4 Züge

 

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In Abb. 7 (Quelle: "https://www.1zu160.net") müssen sich die Weichen W4 - W6 am Ende der Fahrstraßen A - D dazu gedacht und parallel zu den Weichen W1 - W3 hinter den Dioden angeschlossen werden.

Zusätzlich kann die Schaltung von Abb. 6 auch um eine Weichenrückmeldung wie in Abb. 5 erweitert werden. Dabei werden die LED-Stränge der Schaltung von Abb. 5 parallel zu den Schaltern vor die Dioden von Abb. 7 angeschlossen.

Die LEDs zeigen dann die Wahl  der letzten Fahrstraße bzw. des letzten Blocks an. Dabei verschiebt sich evtl. die Reihenfolge zwischen Tastern  S1 - S4 und den LEDs der Fahrstraßen bzw. Gleise. Also, vor dem Einbau im Schaltpult die Zugehörigkeit von Taster, LED und Fahrstrasse (Block) testen.

Diese Weichenschaltung kann auch für Schattenbahnhöfe mit Schaltung mit 6-Pol-Schalter pro Haltebereich, wie in "Steuerung des Signals " (s.o.)  und Abb.9 dargestellt, genommen werden,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 7  Weichensteuerung mit Diodenmatrix

 

 

 

 

 

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Abb. 8.1 Besetztmeldung und alternative Durchfahrtmeldung

Alternativen und Erweiterungen

Eine Erweiterung der oben beschriebenen einfachen Besetztmeldung von Abb.2.2  zeigt Abb. 8.1. mit einer zusätzlichen Meldung über den Zustand des Gleises und der Schalterstellung für den entsprechenden Haltebereich. Hier schaltet ein 6-Pin-Schalter, getrennt von den ersten beiden Stromwegen, einen weiteren Stromweg (an Pin 4) für eine grüne LED, die bei Betätigung des Schalters anzeigt, dass dieser Block bzw. Haltebereich auf Durchfahrt gestellt ist und eine Lok, die hier einfährt, bei dieser Schalterstellung  nicht halten wird.

Dafür muss zusätzlich ein Gleisverbinder in der Plus (+) - Schiene (siehe Abb.2.4) mit angelötetem Kabel eingesetzt werden und an  Pin 6 (Abb. 8.1) des 6-Pin-Schalters angeschlosssen werden wie auch eine grüne LED (D2)  mit Vorwiderstand (R2) an Pin 4 des Schalters.

Wird der Schalter in Schaltposition 1 für Besetztmeldung gestellt, erlischt die grüne LED und die rote LED leuchtet wieder, wenn eine Lok in den Haltebereich einfährt und hält.

 

Wie schon erwähnt, bei Loks mit einem sehr geringen Anfahrstrom könnte die oben gezeigte Art der Steuerung mit Besetztmeldung nicht funktionieren . Da kann dann evtl. auf alternative kompliziertere und kostspieligere Verfahren zurückgegriffen werden (siehe Internet "Spur N Gleisbesetztmelder"  oder  "https://www.1zu160.net/": Gleisbesetztmelder).

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Es könnten aber auch für die oben gezeigten Schaltungen evtl. folgende Maßnahmen helfen:

- eine höhere Belastung der Lok ( z.B mehr Wagen oder eine Beschwerung von Lok und/oder Wagen, z.B. unter deren Böden) oder auch

Abb. 8.2 Besetztmeldeschaltung mit Taster

- das Dazuschalten eines regelbaren Widerstands (Poti oder Trimmer mit bis zu 1 kOhm (siehe auch oben Tab. 1.) vor den Vorwiderstand Rv der LED (siehe auch Abb.8.2 und Schaltpult) (Damit kann man den Strom selbst so einstellen, das ein Halt gegeben ist und die LED immer noch leuchtet.). Es kann ein Poti mit nur 0,25 Watt Leistung genommen werden, da im Strompfad max. 20mA Strom bei max. 12V fließen (Rechnung:  U x I = P,  12V x 0,02 A = 0,24 W), [50 Spindeltrimmer Potis, 0-1kOhm, 0,25W, ca. 10,- EUR] *    oder

- das Dazuschalten von einer oder mehreren normalen Dioden  ( 1 N ..., ) in Stromrichtung vor den Vorwiderstand der LED (s. D2 in Abb.8.2, alternativ:), da eine Diode die Fahrspannung um 0,7 V mindert und damit auch den Strom. Dioden haben den Vorteil, dass sie höhere Ströme führen können und meistens weniger Raumbedarf haben und kostengünstiger als Potis mit gleicher Leistung sind. [50 Dioden 1N5819, 40V, 1A, ab ca. 2,50 EUR] *

 

- Statt eines 3-pol-Wechselschalters kann auch ein kostengünstigerer Taster genommen werden, der den Melde-Strompfad überbrückt und nur während des Starts der Züge gedrückt wird und dann automatisch wieder öffnet und den Melde-Strompfad aktiviert (Abb.8.2) (10 Taster ab ca. 5,- EUR)*.

Bei einer Schaltung mit 6-Pin-Schalter pro Haltebereich (siehe auch Abb.9) wie in "Steuerung des Signals " beschrieben wird, hält die Lok auf jeden Fall, da der Stromkreis der Lok unterbrochen wird (also keinen Strom führt). Das Signal muss beim Schattenbahnhof in dieser Schaltung nicht auf der Anlage stehen, sondern seine rote und grüne LED können als Melder im Schaltpult dienen, obwohl eine Besetztmeldung durch Lok oder Wagen nicht direkt vorhanden ist, und sich in diesem Fall die Belegung des Schattenbahnhofs selbst gemerkt oder z.B. durch eine Lichtschrankenschaltung ergänzt werden muss.

 

Eine automatische Zugnachführung mit 2 Haltebereichen in einem Gleis und  Besetztmeldung pro Haltebereich ist dann auch nicht mehr über einen 6-Pin-Schalter möglich. Für jeden Haltebereich muss ein eigener 6-Pin-Schalter genommen werden und die Zugnachführung muss durch die entsprechenden Schalter gesteuert werden.

              

Abb.9  Haltebereich-Steuerung mit 6-Pin-Schalter

Generell ist auch die Einrichtung weiterer Langsamfahrtsbereiche (LFB) (siehe auch Abb. 4) mit  Trennstellen (T) aus Isolierverbindern, überbrückt von einer oder 2 normalen Dioden ( 1 N ..., ) ( siehe auch Steuern mit Dioden) vor den Haltebereichen oder Blöcken sinnvoll.  Der LFB (mit Poti oder Dioden) kann auch schon auf der Abfahrt vor der Einfahrt zum gesamten Schattenbahnhof beginnen, so dass die Züge langsamer in die Blöcke einfahren.  Pro Diode wird ca. 0,7 V von der Spannung vom Trafo abgezogen werden und damit der Strom vor dem Haltebereich entsprechend verringert . Zum Einsatz von Potis oder Trimmern siehe die Ausführungen zu Schaltpult.

Eine kleinere Fahrgeschwindigkeit in den Blöcken sichert auch einen Halt der Loks in einem relativ kleinen Haltebereich (s.o.) ohne dass sie darüber hinaus schießen.

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Auch in Abstellgleisen kann eine einfache Belegtmeldung eingerichtet werden. Dafür wird nur eine Trennstelle (T) als Isolierverbinder oder Einkerbung pro Gleis benötigt (Abb.10). Im so entstandenen Haltebereich bis zum Prellblock wird eine Leitung für den Vorwiderstand und die LED (D4-D6) in Form eines Gleisverbinders mit angelötetem Kabel oder als Lötstelle mit Kabel angebracht. Von den Melde-LEDs werden alle 3 Kabel zum Minus am Trafo zurückgeleitet.

Wenn eine Lok in Fahrtrichtung in den Haltebereich einfährt, bleibt sie stehen und die LED als Besetztmelder leuchtet (Funktion siehe oben).

Die jeweilige  Trennstelle (T) wird entgegen der aktuellen Stromrichtung von einer normalen Diode (siehe Abb. 10, D1-D3) überbrückt. Bei Änderung der Fahrtrichtung am Trafo oder über einen 6-Pin-Schalter  (siehe auch Drehrichtungsänderung bei Motoren) führen dann über die Diode beide Schienen im Haltebereich Strom, und die Lok fährt aus dem Abstellgleis heraus.

Über eine Diodenmatrix-Schaltung (s. Abb. 11) für BLOCK 1-3 oder 2 Schalter (=TASTER!) mit Rückmeldung (s.o.) für die Weichen (W1+W2) kann das Abstellgleis gewählt werden, in das die Loks ein- oder ausfahren.

Sollte diese Schaltung im Abstellgleis nicht wie oben beschrieben funktionieren, könnte vielleicht eine Umpolung der Dioden (D1-D3) oder (D4-D6) helfen.

Es können natürlich auch weitere Abstellgleise hinzu kommen.

Abb. 10  Besetztmeldung in Abstellgleisen

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Für den Schattenbahnhof sollte ein eigener Trafo , durch Isolierverbinder getrennt von den anderen Stromkreisen auf der Anlage, mit einer festen Fahrreglerstellung genommen werden, um alle weiteren Maßnahmen elektrisch darauf abstimmen zu können, wie zum Beispiel den Einsatz von Widerständen, Dioden und evtl. auch Relais' (für 5, 9 oder 12 V). Mit Relaisschaltungen kann die Steuerung des Schattenbahnhofs und der gesamten Anlage weiter automatisiert werden (siehe auch www.1zu160.net").

Wenn auch Abstellgleise betrieben werden und am Trafo die Fahrtrichtung geändert wird, erlöschen die Melde-LEDs aller Schattenbahnhofsgleise in ursprünglicher Fahrtrichtung, da die einfache Besetztmeldeschaltung nur in einer Richtung funktioniert. Es können jedoch parallel zu den roten Melde-LEDs mit umgekehrter Polung jeweils eine weitere LED (evtl. auch in anderer Farbe, z.B. Gelb für "ACHTUNG") angeschlossen werden.

Besser wäre eine getrennte Stromversorgung (z.B. je ein eigener Trafo) für Abstell- und Durchgangsgleise und evtl. eine Umpolungsschaltung (entsprechend einer "Kehrschleifenschaltung", siehe "www.1zu160.net") beim Übergang in die Fahrtrichtung(en) auf der Hauptanlage oder der Zufahrtgleise im Schattenbahnhof.

Abb.11  Weichensteuerung mit Diodenmastrix für Abstellgleise

 

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Der Übergang  der Abstellgleise zu den Zufahrtsgleisen des Schattenbahnhofs zur Hauptanlage kann auch über Weichen und entsprechender Ansteuerung eingerichtet werden (s. auch als Beispiel Abb.12).

 

Abb. 12 Gleisplan für Schattenbahnhof

 

Viele Schaltungen können auch vorher auf Breadboards mit Realbauteilen getestet werden (siehe Schaltungen aufbauen).

Mit Microcontrollern wie z.B. den "Arduinos" (UNO, NANO, MEGA) oder ihren kostengünstigen Nachbauten und Zubehör wie Motor-Shields könnte auch ein automatisches Schalten von Blocks und Weichen mit entsprechenden Meldern programmiert werden, so dass mit einem Tasterdruck Block und Weichen angewählt werden können, eine automatische Zugnachführung nach einem Zeitintervall erfolgt, die LEDs ständig den Zustand von Blöcken und Weichen anzeigen, sowie besetzte Blöcke und Blöcke in falscher Fahrtrichtung nicht angefahren werden können.  Zudem können damit auch Langsamfahrtsbereiche mit realistischer Geschwindigkeitsänderung programmiert werden. Für größere Ströme wäre evtl. noch eine Relaiskarte oder eine einfache Schaltung mit Leistungstransistoren notwendig. Insgesamt wäre diese Lösung jedoch kostengünstiger als kommerzielle Digitaltechnik für Modellbahnen.

 

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* (Alle Angaben ohne Gewähr!)

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